Verstöße gegen EU-DSGVO

Beitragsbild Verstöße gegen EU-DSVGO

Das Geschäft mit Verstößen gegen die EU-DSGVO beginnt nun auch in Österreich

Nach dem Vorbild deutscher „Abmahnanwälte“ beginnen anscheinend nun auch in Österreich einige Rechtsanwälte, Schadenersatz und Unterlassung zu fordern, wenn auf einer Website Datenschutzverstöße gefunden werden. Das Problem dabei: Diese Unternehmen suchen gezielt nach Websites, die nicht EU-DSGVO-konform sind und machen dann (oft überzogene) Ansprüche geltend.

Auch wenn es um die Datenschutzgrundverordnung nach über einem Jahr nach der Einführung wieder ruhig geworden ist. Es empfiehlt sich gerade jetzt darauf zu achten, ob die eigene Website DSGVO-konform ist.

Die nicht korrekte Einhaltung der DSGVO kann nämlich auch wettbewerbsrechtliche Folgen haben, wenn sich ein Marktteilnehmer durch nicht rechtskonforme Verwendung der personenbezogenen Daten einen Vorteil verschafft.

Empfehlung: Website auf DSGVO-Konformität prüfen

Wir empfehlen Ihnen deshalb, Ihre Website aus Sicht der DSGVO auf den aktuellen Stand zu bringen (Datenschutzerklärung, Prüfung der Rechtsgrundlage der Datenverarbeitung, eventuelle Einverständniserklärungen, Prüfung, an welche Drittanbieter Daten weitergegeben werden, …), um solche meist überzogenen Forderungen zu verhindern.

Tipps

Tipp 1:
Sollten Sie Fragen zur EU-DSGVO haben, so steht Ihnen unser Experte Christian Handler sehr gerne zur Verfügung: handler@druckmedien.at

Tipp 2:
Sollten Sie Opfer einer solchen „Abmahnung“ werden, empfehlen wir Ihnen, mit einem auf die DSGVO spezialisierten Anwalt Kontakt aufzunehmen. So können in den meisten Fällen bei DSGVO-konformer Website die Ansprüche abgewendet und in allen anderen Fällen auf eine realistische Größenordnung reduziert werden.

Zum Lesen

Die Presse am 08.09.2019
“Datenschutz systematisch verletzt”

Foto © pixabay