Tätigkeitsbericht 2016/17: Branchentrends und Marktdaten

Eine Branche im Wandel – Ein Verband im Wandel

Hier geht’s zum Tätigkeitsbericht 2016/17 

Gerald Watzal, Präsident des Verband Druck & Medientechnik erläutert im Vorwort die Themen des Tätigkeitsberichtes 2016/17:

Gerald Watzal (c) Offset 5020

Gerald Watzal © Offset 5020

Die Druckbranche befindet sich mitten in einem gewaltigen Strukturwandel. Auf der einen Seite brechen traditionelle Geschäftsfelder weg, auf der anderen Seite entstehen neue Märkte für den Druck. Das stellt uns alle vor neue Herausforderungen.

Auch Print als Werbeform erlebt gerade eine Renaissance. Denn die Vorteile des Gedruckten werden gerade in unserer digitalen Zeit sehr deutlich: es spricht alle Sinne an, ist eine hochwertige Kommunikation und dabei gleichzeitig weniger aggressiv als die Werbung im Internet.

Der Verband Druck & Medientechnik geht ebenso neue Wege und öffnet sich dabei neuen Branchen und auch neuen Serviceangeboten: Unsere hochwertigen Beratungsleistungen und Zertifizierungen, die vielfältigen Netzwerkmöglichkeiten und die branchenspezifischen Ausbildungsangebote helfen unseren Mitgliedern, in dieser Zeit des Wandels in der Branche neue Geschäftsfelder zu eröffnen und weiter erfolgreich zu sein.

Das Jahr 2017 hat aus Verbandssicht mit einigen Paukenschlägen begonnen: Allen voran unser Druck- & Medienkongress im Mai in Linz: Über 150 Teilnehmer zeigten sich von unserem neuen Format und den vielfältigen Möglichkeiten zum Netzwerken begeistert.

Und natürlich der Start unseres neuen Portals: Mit druckwunder.at promoten wir die Erfolgsgeschichten unserer Mitglieder und haben eine einzigartige Suchmaschine für Druckereien etabliert.

Der (Re-)Launch unseres neuen druck & medien Magazins zeigt, dass die Branche einiges zu erzählen hat und der Verband Druck & Medientechnik seine Mitglieder dabei bestens unterstützen kann.

Kollektivvertrag

Der Kollektivvertrag für das grafische Gewerbe ist über viele Jahrzehnte traditionell gewachsen und hochkompliziert. Mit der Novelle des Lohn- und Sozialdumping-Bekämpfungsgesetzes (LSD-BG) können bereits kleinste Auslegungsspielräume der vielen missverständlichen Formulierungen in unserem Kollektivvertrag zu massiven Strafen führen.

Diesem Risiko durften wir unsere Druckereien nicht länger aussetzen. Deshalb haben wir am 23. September 2016 in einer außerordentlichen Hauptversammlung eine Statutenänderung beschlossen. Dies hat zur Folge, dass wir unser freiwilliges Kollektivvertrags-Verhandlungsmandat nicht mehr ausüben werden.

Damit schließen wir ein Kapitel und haben – wie ich bereits davor erzählt habe – viele andere geöffnet. In diesem Sinne wünsche ich Ihnen, Ihren Betrieben und auch uns eine spannende neue Zeit.

Bild: Cover Tätigkeitsbericht 2016/17 © intern

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