Drucken ohne Limit – Das war die Inkjet-Konferenz

Am 31. Jänner 2018 trafen sich Hersteller, Anwender und Forscher in der Wiener Innenstadt, um Fortschritt, Möglichkeiten und Zukunft der industriellen Inkjet-Technologie zu diskutieren. Vielen in der Druckbranche stellt sich eine zentrale Frage: Wird Inkjet den traditionellen Offset-Druck nur ergänzen – oder irgendwann ganz ersetzen?

Das Credo der Veranstaltung: Der industrielle Inkjet-Druck eröffnet viele neue Möglichkeiten und Antworten auf die Bedürfnisse der Endkunden nach Individualisierung, Personalisierung und schnelle Prototypen. Er ist damit eine perfekte Ergänzung für den Offset-Druck und eine Chance für die Branche, um aktiv neue Märkte zu erschließen.

„Die Inkjet-Konferenz lieferte wichtige Anregungen für alle Akteure der Print- und Medienbranche. Gelingen konnte das nur durch Partnerschaft mit Herstellern, wissenschaftlichen Input und Erfahrungsaustausch aus der Praxis“, freut sich Mag. Alexandra Zotter, Geschäftsführerin des Verband Druck & Medientechnik, über den großen Andrang zur Veranstaltung. 90 Teilnehmer hatten sich am Petersplatz 7 über den Dächern der Wiener Innenstadt versammelt.

Präsentationen zum Nachlesen

In der von Prof. Dr. Werner Sobotka moderierten Veranstaltung präsentierten verschiedene Experten ihre Perspektive aufs Thema. Nachfolgend finden Sie ihre Präsentationen zum Download.

Drucken jenseits der visuellen Wahrnehmung

Prof. Dr. rer. nat. REINHARD R. BAUMANN
Technische Universität Chemnitz
, Abteilungsleiter Digitaldruck, Fraunhofer Institut, Abteilung Printed Functionalities

„Wie wir bei der heutigen Konferenz gesehen haben, ist Inkjet am besten Weg, erwachsen zu werden. Es liegt nun an uns zu schauen, wie wir das Anwendungsspektrum erweitern können. Wir haben bereits Erfahrungen in der Nutzung von Inkjet als ‘printed technology’. So z.B. bei der Herstellung von flexiblen Batterien, Antennen oder Sensoren in 3D-Inkjet-Druck.“

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Kosten und Qualität: Was leistet Papier im Inkjetdruck?

WOLFGANG KROPIUNIK
Mondi, Head of Business Development Western Europe

„Beim Inkjetdruck spielt die Tinte die erste Geige, das Papier hat die Nebenrolle. Aber nur gemeinsam kann das Beste Ergebnis erzielt werden. Daher liefert spezielles Inkjetpapier immer das beste Ergebnis. Auch wenn die Einkaufskosten höher liegen, so spart man Kosten bei Energie, Tinte und kürzeren Durchlaufzeiten.“

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Inkjet – wo sind die Märkte?

PETER SOMMER
Elanders
, Member of the Elanders Board, President Print & Packaging Worldwide

„Inkjet kann die Rentabilitätslücke zwischen Offset- und Digital-Druck schließen. Aber die Investitionen liegen im Inkjet sehr hoch. Daher sollte man sich bereits vor der Kaufentscheidung sehr genau überlegen, wie das Business-Modell dahinter aussieht. Ebenso muss man sich Gedanken machen, ob die unternehmensinterne digitale Verarbeitung der Daten bereits Inkjet-fit ist.“

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Die Zeit ist gekommen, um auf die digitale Verpackungsproduktion zu setzen

MONTSERRAT PEIDRO-INSA
Heidelberger Druckmaschinen, Leiterin der Business Unit Digital

“Für Marken wird das Thema Sicherheit immer wichtiger, speziell im Pharma- oder Luxury-Goods-Bereich. Hier kann Inkjet perfekt punkten. Marken wollen prominent und schnell sein, Prototypen für neue Verpackungen müssen rasch verfügbar sein. Die Millionenauflage wird dann im Offset gedruckt. So koexistieren Offset- und Digitaldruck perfekt nebeneinander.“
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Erfolg mit Bogen Inkjet – eine neue Dimension im Digitaldruck

LOUIS VAN DER LINDEN 
Canon Europa NV, Business Development Manager Sheetfed Inkjet, Industrial & Production Solutions

„Die Anforderungen in der grafischen Branche ändern sich ständig und das bei sinkenden Auflagen und immer komplexer werdenden Produkten. Inkjet ist für uns keine Nische, sondern durchdringt alle Druckprodukte. Inkjet hilft, den neuen Herausforderungen entspannt zu begegnen und interne Abläufe und Prozesse zu verschlanken. Damit können die Fehlerquellen beim Druck verringert und die Produktionskosten gesenkt werden.“

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Inkjet – Revolution oder Evolution?

MATTHIAS WAGNER 
Xerox Österreich, Marketing Manager Production Printing

„Warum ist Inkjet heutzutage so wichtig und gefragt? Das liegt an den Bedürfnissen der Kunden. Sie vergeben ihre Aufträge kurzfristig, zielgruppenorientiert und anlassbezogen. Druckereien müssen also schnell reagieren und produzieren können. Inkjet bietet hier einfach viele neue Möglichkeiten, wie zum Beispiel Smart Letter & Services, die für das SOS Kinderdorf das Fundraising revolutionieren – denn bei Eintreten einer Naturkatastrophe müssen Spender rasch erreicht und mobilisiert werden.“

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Anwendungsfelder Inkjet in der Praxis

MARIO OFFERMANN
Agfa Graphics, Sales Inkjet & Inkjet System Specialist

„Agfa setzt bei der Inkjet-Technologie stark auf Bedruckstoffe abseits von Papier und zeigt damit, dass mit Inkjet heute Glas, Holz, Metall, Acryl und so weiter bedruckt werden können. Inkjet ermöglicht ein Drucken ohne Limit. Die Anwendungsfelder von Inkjet werden nur durch die Vorstellungskraft des Anwenders begrenzt, die Maschinen selbst können alles.“

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Inkjet Technology – sind wir schon angekommen?

MICHAEL SMETANA
HP Europe, Head of Marketing, Graphics Solutions Business

„HP ist bereits seit 39 Jahren mit dem Thema Inkjet eng verbunden. Besonders in den letzten Jahren zeigen sich breite Anwendungsmöglichkeiten. Die Seitenleistung steigt enorm und Inkjet punktet auch mit guten Werten bei Stabilität, Tintenfestigkeit und Flexibilität. Die große Frage ist jedoch, wie verkaufe ich Digitaldruck. Hier sind die Druckereien gefragt, ihren Fokus zu setzen und in Mitarbeiterschulungen zu investieren.“

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Vielseitigkeit und Flexibilität im Drucksaal

PETER ZABIKA
Konica Minolta, Business Development Manager AccurioJet KM-1

„Wir setzen im Inkjet auf LED UV-Tinte. Damit reduzieren wir Trocknungszeiten auf Null, erreichen hohe Farbbrillanz und können das Papier stressfrei bedrucken. Und das auf jedem Material ohne Vorbehandlung.“

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Mehr Eindrücke von der Konferenz finden Sie in der Fotogalerie:

alle Fotos © Christian Handler / Verband Druck & Medientechnik

 

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